WM-Saison für Abele gelaufen
10. Juni 2009
"Natürlich ist es ziemlich schlimm, wenn ein großer Traum sich wie eine Seifenblase auflöst. Wir kriegen meine Verletzung nicht in den Griff. Mal grünes Licht von den Ärzten, dann wieder Vorsicht, mal überraschend gute Trainingsleistungen, dann wieder Schmerzen: Hoffen und Bangen – das sagt sich so einfach, aber es macht einen ziemlich fertig. Also keine WM!", schreibt der Ratingen-Sieger von 2008 auf seiner Website. Bei seinem großen Auftritt in Ratingen hatte er mit 8372 Zählern das Olympia-Ticket gelöst, musste in Peking dann allerdings nach dem ersten Tag verletzungsbedingt passen.
Arthur Abele litt bereits in der Vorbereitung auf die Saison unter zunehmenden Beschwerden im Schambein. "Man kann von einer Art Ermüdungsbruch sprechen. Das Schambein ,glüht' quasi, vor allen Dingen bei Belastungen. Arthur wird sich ab Sonntag zu unserem Physiotherapeuten Josef Schadhauser an den Chiemsee begeben und wird dort in Abstimmung mit unserem TEAM-Arzt Dirk-Achim Pajonk behandelt. Wir hoffen alle das Beste für Arthur, er ist ein vorbildlicher Sportsmann", so Claus Marek. Das zeigt sich auch in Abeles Botschaft an seine TEAM-Kameraden: "Da gibt es ein paar Menschen, die sich um mich kümmern, auch wenn es mal so richtig beschissen läuft. Es tut mir gut, dass ich euch habe! Und das Zweite: Jungs, in Berlin will ich was sehen von Euch aus dem deutschen Zehnkampf-TEAM, und Du, Schradi, holst eine Medaille."














