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Marek: "Training wie aus einem Guss!"

14. August 2008


Claus Marek blickt zuversichtlich Richtung Peking (Foto: Kenny Beele).

Claus Marek blickt zuversichtlich Richtung Peking (Foto: Kenny Beele).


Ab Freitag heißt es im Zehnkampf-Lager auf Hokkaido erst einmal Daumendrücken für die Siebenkämpferinnen: "Die 'Mädels' werden in ihrer guten Verfassung sicherlich 'was vorlegen", sagt Claus Marek, der gemeinsam mit Wolfgang Beck die drei Olympiastarter Arthur Abele, André Niklaus und Michael Schrader in Peking betreut und die letzten Trainingseinheiten des Trios im Trainingslager des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in Japan begutachtet. 

"Wir haben nach knapp 26-stündiger Anreise in Ashibezu ein gutes Quartier vorgefunden. Alle bisherigen Trainingseinheiten waren bei jedem Einzelnen aus einem Guss, sodass die Stimmung natürlich  ausgezeichnet ist. Zumal Mittwoch der letzte kritische Tag in Bezug auf die Zeitumstellung war. Man sieht, dass Rainer Pottel, Torsten Voss und Martin Seeger, der daheim an der Seite mit Wolfgang Beck Arthur vorbereitet hat, die drei Jungs auf den Punkt trainiert und mental auf die Aufgaben hier vor Ort eingestimmt haben. Die Pläne der verantwortlichen Trainer werden in ihren Kernaussagen jetzt  zu 100 Prozent erfüllt", meinte der Teammanager Zehnkampf im DLV.

Der Olympia-Teilnehmer von 1976 ist dabei sehr vom Teamgeist nicht nur in Reihen der Zehnkämpfer angetan: "Vor allem mit den Stabhochspringern und Sprintern beziehungsweise Sprinterinnen klappt es hier bestens. Wir hatten schon viel Spaß. Auch unsere Zehnkämpfer wachsen mehr und mehr zu einer Einheit mit individuellen Spielräumen zusammen und werden Schritt für Schritt für ihren Wettkampf in Peking eingestellt. Am Montag geht es dann ins Olympische Dorf und am kommenden Donnerstag werden 'die Hosen heruntergelassen'. Wir wollen uns nicht auf eine Platzierung festlegen, aber Ziel der Jungs ist es, bei ihren ersten Olympischen Spielen ihre Bestleistung zu bestätigen beziehungsweise zu steigern."   

Auch abseits der Trainingsanlagen fühlen sich die deutschen Leichtathleten bestens "betreut". Marek: "Bei einem Empfang der Stadt haben viele Bürger die hier gastierende DLV-Mannschaft in einer unglaublichen Herzlichkeit empfangen und sie auf einen guten Weg in Richtung Olympia eingestimmt."