Margis in Front – Kral steigt aus
07. Juni 2008
DLV-Disziplintrainer Lothar Schmitt legte sich bereits nach dem ersten Tag der entscheidenden Qualifikation der deutschen Nachwuchs-Zehnkämpfer für die U 20-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgoszcz frühzeitig fest: "Nur wenn Stefan Matula am zweiten Tag durchgängig auf höchstem Niveau durchkommt, hat er eine winzige Chance auf die Qualifikation."
Nachdem der Regensburger in Bernhausen aufgrund eines "Salto nullos" im Hochsprung die erste Chance auf das WM-Ticket vergeben hatte, blieb er bei seinem Auftritt im Rahmen der NLV/BLV-Landesmeisterschaften in Hannover vor allen Dingen im Weitsprung mit 6,88 Meter weit hinter den Erwartungen zurück (in Bernhausen war er noch 7,32 Meter gesprungen). "Überhaupt nicht in richtig in den Wettkampf" kam laut Schmitt Mario Kral. Der Hallenser begann mit 11,35 Sekunden über 100 Meter, wobei er wie seine Konkurrenten auch gegen den (Gegen)wind anlief. Nach 1,84 Meter im Hochsprung stieg er dann wegen Knieproblemen aus dem Wettkampf aus.
An der Spitze zeigte Thorsten Margis, der bereits die WM-Norm überboten hat, einen soliden Wettkampf. Der Mehrkämpfer von der LG Peiner Land war im Vergleich zum ersten Tag in Bernhausen zwar insgesamt in drei Disziplinen etwas schwächer, doch Schmitt sah darin kein großes Drama: "Es war zwar nicht überall das Gelbe vom Ei, aber er hatte keinen großen Absturz dabei. Er legt bislang einen durchschnittlichen Wettkampf hin." Die interne DLV-Norm für Polen hat neben Margis bereits Jan-Felix Knobel bei seinem starken Auftritt in Bernhausen mit 7715 Zählern geknackt.
Ein besonderes Highligt gab es im Zehnkampf der B-Jugendlichen. Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied meisterte im Hochsprung 2,08 Meter und führt nicht nur wegen dieser herausragenden Leistung das Feld nach dem ersten Tag an. "Die Steigerung auf 2,12 Meter ist für einen B-Jugendlichen dann doch etwas zu hart gewesen. Aber dennoch. Respekt vor solch einer Leistung", meinte Lothar Schmitt.
An der Spitze zeigte Thorsten Margis, der bereits die WM-Norm überboten hat, einen soliden Wettkampf. Der Mehrkämpfer von der LG Peiner Land war im Vergleich zum ersten Tag in Bernhausen zwar insgesamt in drei Disziplinen etwas schwächer, doch Schmitt sah darin kein großes Drama: "Es war zwar nicht überall das Gelbe vom Ei, aber er hatte keinen großen Absturz dabei. Er legt bislang einen durchschnittlichen Wettkampf hin." Die interne DLV-Norm für Polen hat neben Margis bereits Jan-Felix Knobel bei seinem starken Auftritt in Bernhausen mit 7715 Zählern geknackt.
Ein besonderes Highligt gab es im Zehnkampf der B-Jugendlichen. Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied meisterte im Hochsprung 2,08 Meter und führt nicht nur wegen dieser herausragenden Leistung das Feld nach dem ersten Tag an. "Die Steigerung auf 2,12 Meter ist für einen B-Jugendlichen dann doch etwas zu hart gewesen. Aber dennoch. Respekt vor solch einer Leistung", meinte Lothar Schmitt.














