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Schmitt sieht gute WM-Chancen für Knobel und Margis

08. Juni 2008


Große Erkenntnisse konnte DLV-Disziplintrainer Lothar Schmitt nach der entscheidenden Qualifikation der deutschen Nachwuchs-Zehnkämpfer für die
U20-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgoszcz nicht mit auf den Heimweg nehmen. Als Nummer zwei hinter Jan-Felix Knobel, der bei seinem Auftritt in Bernhausen 7715 Punkte vorgelegt hatte, buchte Thorsten Margis endgültig das WM-Ticket. Der Mehrkämpfer von der LG Peiner Land kam als Sieger der NLV/BLV-Landesmeisterschaften in Hannover auf 7112 Zähler und lag dabei 104 Punkte vor Maximilian Gilde von der LG Hannover (7008).


"Der Ausgang war in etwa zu erwarten. Leider hatte Stefan Matula im Stabhochsprung drei ungültige Versuche, sodass er seine minimale Chance leider nicht nutzen konnte", meinte Schmitt. Nachdem der Regensburger in Bernhausen aufgrund eines "Salto nullos" im Hochsprung die erste Chance auf das WM-Ticket vergeben hatte, blieb er bereits am ersten Tag vor allen Dingen im Weitsprung mit 6,88 Meter weit hinter den Erwartungen zurück (in Bernhausen war er noch 7,32 Meter gesprungen). "Überhaupt nicht in richtig in den Wettkampf" kam laut Schmitt Mario Kral. Der Hallenser begann mit 11,35 Sekunden über 100 Meter, wobei er wie seine Konkurrenten auch gegen den (Gegen)wind anlief. Nach 1,84 Meter im Hochsprung stieg er dann wegen Knieproblemen aus dem Wettkampf aus.    


"Mit Blick auf die Junioren-WM rechne ich damit, dass Jan-Felix, wenn er gesund bleibt, um die vorderen Plätze mitfighten wird. Auch Thorsten kann bei einem guten Wettkampf unter die ersten Sechs kommen. Allerdings ist die Lage beim Nachwuchs sehr unübersichtlich. Man weiß nie genau, wer da plötzlich noch nach vorne kommt. Deshalb sollte man mit Prognosen sehr vorsichtig sein", so Schmitt. 


Ein besonderes Highlight hatte es am Samstag im Zehnkampf der B-Jugendlichen gegeben. Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied meisterte im Hochsprung 2,08 Meter und führte auch aufgrund dieser herausragenden Leistung das Feld nach dem ersten Tag an. Allerdings wurde Kazmirek im "Rahmenwettbewerb" der NLV-Titelkämpfe am Ende noch von Julian Marquart aus Halle (6522) übertroffen. Deutlich mehr Punkte verbuchte als NLV-/BLV-Jugendmeister allerdings Patrick Scherfose von der LG Weserbergland (7148).

 

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