Claus Marek wieder hauptamtlich beim DLV
14. März 2008
Claus Marek, seit 2004 in Kooperation mit dem Zehnkampf-TEAM als freier Mitarbeiter für der Deutschen Leichtathletik-Verband tätig, ist seit Anfang März wieder hauptamtlich beim DLV für den Zehnkampf verantwortlich. Schon von 1989 bis 2004 bekleidete er das Amt des Zehnkampf-Bundestrainers.
Sorgen, dass die Arbeit im TEAM unter der neuen (alten) Aufgabenstellung "leiden" könnte, wischt Claus Marek weg: "Erstens werde ich durch den neuen Vertrag kein anderer Mensch und zweitens kann ich mich jetzt wieder voll auf den Zehnkampf konzentrieren. Als DLV-Teammanager werde ich an der Seite des Zehnkampf-TEAMs die Geschicke der Disziplin leiten und hoffentlich weiter auf der Erfolgsspur halten. Der deutsche Zehnkampf hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich nach vorne entwickelt. Wir haben eine breite Basis an noch überwiegend jungen Mehrkämpfern, die stets gut für Ergebnisse deutlich über 8000 Punkte ist. Die enge und gute Zusammenarbeit von DLV und TEAM mit den Athleten, den Trainern, Vereinen, Physiotherapeuten und Ärzten wird weiter Früchte tragen", erklärte der ehemalige Olympiateilnehmer.
Zu verdanken ist die Anstellung Claus Mareks den Bemühungen der Leistungssportverantwortlichen im DLV um Cheftrainer Jürgen Mallow, die seit längerem mit Vertretern des BMI und des DOSB ihre Vorstellungen zu Inhalten und Volumen der Leistungssportförderung für den nächsten Olympiazyklus diskutieren. Die finanziellen Mittel zur Anstellung Claus Mareks als Teammanager Zehnkampf sind ein Ergebnis der Argumentationen des DLV.
Diese volle Stelle ist ein Baustein im Konzept des TEAMs, das TEAM-Präsident Paul Meier zusammen mit Claus Marek und Frank Müller vor einigen Wochen Jürgen Mallow vorgestellt hat. Viele darin beschriebene Maßnahmen wie der Athletenstatus sind in der Betreuung sehr zeitaufwändig und erfordern so z. T. die Hauptamtlichkeit. Das Erfolgsrezept auf dem Weg zur Heim-WM 2009 in Berlin und zu den Spielen 2012 in London sieht Claus Marek aber auch weiterhin im Teamgeist: "Letztlich bleiben wir alle – Haupt- wie Ehrenamtliche – miteinander verbunden und können uns auf jeden von uns verlassen. Das werden wir schon dieses Jahr in Peking zeigen!"














