Albert und Cleve verpassen Medaille
09. Juli 2009
Zwei Jahre nach dem Studenten-Gold für Jacob Minah haben Lars Albert und Moritz Cleve bei der Universiade in Belgrad eine Medaille verpasst. Beim Sieg des Weißrussen Michail Schubianok (7960 Punkte)landete der Wattenscheider Cleve mit 7643 Punkten auf Platz vier, der frühere deutsche Meister Lars Albert, der nach dem Stabhochsprung noch auf dem Bronzerang gelegen hatte, wurde mit 7538 Zählern direkt dahinter Fünfter.
Moritz Cleve hatte als erster deutscher Zehnkämpfer in diesem Jahr und als 63. Athlet in der Geschichte des deutschen Zehnkampfs überhaupt die 8000-Punkte-Marke geknackt. Bei seinem Auftritt im texanischen Lubbock Mitte Mai (8004) war er allerdings wesentlich besser aus den Startblöcken gekommen als in Belgrad. Seinen in den USA bei idealen Bedingungen erzielten 10,75 Sekunden über 100 Meter sowie den 7,31 Meter im Weitsprung standen diesmal 11,13 Sekunden und 6,95 Meter gegenüber. Danach erlebte er zwar keinen dramatischen Einbruch, musste sich aber spätestens nach dem Stabhochsprung (4,40 Meter) von einer Medaille verabschieden, obwohl er zum Abschluss über 1500 Meter noch einmal alles gab und die beste Zeit aller Mehrkämpfer erzielte (4:27,06).
Gewohnte Konstanz brachte dagegen Lars Albert zwischenzeitlich auf einen Medaillenrang, der nach 4,90 Meter im Stabhochsprung auch noch möglich schien. Im Speerwerfen (54,88 Meter) nahmen ihm die Konkurrenten dann allerdings wichtige Punkte ab, sodass der Traum von Edelmetall am Ende platzte.
Gewohnte Konstanz brachte dagegen Lars Albert zwischenzeitlich auf einen Medaillenrang, der nach 4,90 Meter im Stabhochsprung auch noch möglich schien. Im Speerwerfen (54,88 Meter) nahmen ihm die Konkurrenten dann allerdings wichtige Punkte ab, sodass der Traum von Edelmetall am Ende platzte.














