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Zehnkampf-TEAM

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400 Meter: Tag 1 – 5. Disziplin

Die letzte Disziplin des ersten Tages ist zugleich die anstrengste: Startzeit ist nicht nur bei internationalen Zehnkämpfen zumeist am späten Abend. Nur bei hochkarätigen Wettkämpfen mit kleinen Teilnehmerfeldern ist sie am späten Nachmittag. Auf jeden Fall hat der Zehnkämpfer vier Disziplinen und ca. 8 bis 13 Stunden Wettkampf hinter sich, was den 400-m-Lauf zudem erschwert.
Der 400-m-Lauf ist ein Sprint, der über einen Zeitraum von ca. 47 bis 52 sec durchgeführt wird. Die Länge und die Art der Belastung sorgen dafür, dass der Zehnkämpfer seine Muskulatur stark übersäuert. Die Kunst des 400-m-Sprints liegt darin, diese Übersäuerung so lange wie möglich bei hohem Tempo gering zu halten. Nach dem Lauf beginnen sofort die Vorkehrungen für den nächsten Tag: Die Physiotherapeuten behandeln die kleinen Wehwehchen des ersten Tages und sorgen mit einer Massage und Eiskühlungen für den Abtransport der Milchsäure. Individuell unterschiedlich hat der Zehnkämpfer davor oder danach ein Auslaufprogramm auf seinem Plan. Zudem ist es wichtig, seine Kohlenhydratspeicher (die Energiereserven) durch Zufuhr der richtigen Nahrung aufzufüllen.

Für 0,50 Sek. erhält der Athlet 24 Punkte.
Beste Leistung im Zehnkampf: Bill Toomey (USA) 45,68 Sek. (1968)